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Relieftafeln aus Calbe Bestandteil der Reformationsausstellung

Pressemitteilung Nr. 50 vom 12. Juli 2017

Zwei Relieftafeln aus dem ehemaligen Schloß zu Calbe sind Bestandteil der Ausstellung „Gegen Kaiser und Papst. Magdeburg und die Reformation“, welche vom 01. September 2017 bis 28. Januar 2018 im Kulturhistorischen Museum Magdeburg zu sehen sein wird.

„Es gab hierzu bereits vor längerer Zeit eine Anfrage, ob wir eine Relieftafel aus Sandstein mit dem Wappen Kardinal Albrechts von Brandenburg 1531 und eine Relieftafel mit der Darstellung des Heiligen Mauritius 1531, ebenso aus Sandstein, für diese bedeutsame Ausstellung zeitweilig verleihen würden“, blickt Calbes Bürgermeister Sven Hause noch einmal zurück.

Die Zustimmung erfolgte selbstverständlich durch die Stadt Calbe. Per Leihvertrag wandern die Ausstellungstücke, bislang in der St. Stephani Kirche aufgestellt, nunmehr für mehrere Monate in die Landeshauptstadt.

„Wir sind schon etwas stolz, dass die Stadt Calbe somit zum Bestandteil dieser bedeutsamen Ausstellung wird“, sagte das Stadtoberhaupt der Saalestadt.

Die alte Handelsstadt und Erzbischofs-Zweitresidenz Calbe an der Saale wirkte in der Ausgangsphase der lutherischen Reformation als „Rad im Getriebe“ des geistlichen Umgestaltungsprozesses. Hier öffneten am 17. November die Magdeburger erzbischöflichen Räte im Schloss Calbe den initialisierenden Brief Luthers vom 31. Oktober 1517, weil der Adressat Erzbischof von Mainz und Magdeburg, Erzkanzler und Kardinal Albrecht von Brandenburg wegen der zunehmenden Unruhen seine mitteldeutschen Residenzen Magdeburg und Halle verlassen hatte und in das Erzbistum Mainz abgereist war.

Das Patrozinium des Heiligen Mauritius, der in der Umgangssprache Moritz genannt wurde, breitete sich von Magdeburg schnell in dem 968 gegründeten Erzbistum Magdeburg aus. Mauritius wurde Schutzpatron aller Ottonen und später aller Kaiser des Heiligen Römischen Reichs sowie auch des Reichs selbst. So war es selbstverständlich, dass das im 14. Jahrhundert am Nordostrand Calbes errichtete Schloss dem Schutz des Heiligen Mauritius unterstellt wurde.

Albrecht war der zweite Sohn und das siebente und jüngste Kind des Kurfürsten Johann Cicero von Brandenburg. Gemeinsam mit seinem Bruder Joachim I. Nestor gründete er 1506 die Universität in Frankfurt an der Oder, an der er auch studierte. Im gleichen Jahr trat er in den geistlichen Stand, wurde schon 1513 im Alter von 23 Jahren Erzbischof von Magdeburg und Administrator des Bistums Halberstadt sowie 1514 Erzbischof und Kurfürst zu Mainz und 1518 Kardinal. Er regierte von 1514 bis zu seiner Vertreibung am 21. Februar 1541 von seiner Residenz Moritzburg in Halle an der Saale aus.

 

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