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Der Saaleradweg |
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Aus Richtung Wispitz kommend, fährt man entlang an einem Altarm der Saale bis zur Hauptstraße und biegt entsprechend dem Hinweisschild „Saale-Radweg“ nach links ab und gelangt zum Ortsteil Tippelskirchen. Einige Meter hinter dem Ortsschild verlässt man die Hauptstraße nach rechts und fährt auf einem befestigten Weg entlang am Saaledeich.
Nach ca. 2,0 km erreicht man die Schleuse Gottesgnaden.
Von hier aus geht es auf der markierten Route weiter rechts vorbei an einer Gartenanlage auf landwirtschaftlich genutzten Wirtschaftswegen in Richtung Trabitz. Vor dem Bahndamm biegt man rechts ab. Nach kurzer Strecke passiert man die Bahnunterführung und fährt auf befestigtem Weg – teilweise direkt am Saaledeich entlang – in Richtung Trabitz.
Nach ca. 0,6 km erreicht man den Ortsteil Trabitz, der sich malerisch in die Landschaft einbettet. Eine kurze Rast am beschaulichen Saaleufer oder der Besuch der kleinen Bruchsteinkirche inmitten des Dorfes sind zu empfehlen.
Ab dem Rosenburger Weg (Hinweisschild) fährt man auf einem Plattenweg in Richtung Groß Rosenburg. Saaleauen wechseln sich ab mit typischer Bördelandschaft. Am Dammhaus angekommen, orientiert man sich nach links zur Fähre, die man überqueren muss, um dann weiter in Richtung Barby zu gelangen, wo der Elbe-Rad-Wanderweg beginnt. Hinter der Fähre erstreckt sich ein Biosphärenreservat. Möchte man nach Groß Rosenburg, fährt man einfach geradeaus. Abweichend vom eigentlichen Saaleradwander-weg, kann man vom Ausgangspunkt Tippelskirchen auch stadteinwärts fahren. Hier beginnt gleich rechts hinter der Saalebrücke der Tillweg mit dem Till-Eulenspiegel-Gedenkstein. Beides wurde 2005 errichtet.
Alternativ kann mann auch die Hauptstraße geradeaus über die Saalebrücke bis zur Kreuzung Nienburger Straße benutzen und biegt dann erst rechts ab. Kurz hinter der Kreuzung in Richtung Zentrum erblickt man auf der rechten Seite ein Sühnekreuz.
Am Lindendreieck angekommen, fährt man rechts in die Bernburger Straße ein, um ins Zentrum zu gelangen. Wer Lust hat, kann links in die Kirchgasse einbiegen und kurze Rast auf dem Alten Friedhof einlegen bzw. die Laurentius-Kirche aus dem 12. Jahrhundert besichtigen.
Auf holprigem Pflaster geht es weiter stadteinwärts, man erreicht die Saalemauer mit Blick auf den Mönchsheger. Ein Kriegerdenkmal erinnert an die Gefallenen des 1. und 2. Weltkrieges. Geradeaus weiter erreicht man nach einigen hundert Metern den Marktplatz mit Rathaus und Roland.
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Zum Hexenturm und dem ältesten Gasthaus der Stadt, dem „Braunen Hirsch“, in dessen oberen Räumen sich die Heimatstube befindet, sind es nur wenige Schritte.
(Brunnen auf dem Marktplatz) Vom Markt empfiehlt sich ein Abstecher zur St.-Stephani-Kirche, vorbei an der Stadtapotheke, der ältesten Apotheke der Stadt. Ein Durchgang links neben dem Rathaus führt auf einen Teil des früheren Mühlenhofes bis zur 1999 neu errichteten Brücke.
Ein Mitte der 90er Jahre errichtetes Kraftwerk nutzt die Wasserkraft zur Energieerzeugung. Von der Brücke aus hat man einen ausgezeichneten Blick auf das 183,5 m lange Saalewehr, das im Jahr 1842 erbaut wurde, und auf den sogenannten Mönchsheger auf Gottesgnadener Seite, den man mit der Fähre erreichen kann.
(Fischergruppe am Saalewehr) In Richtung Mühlgrabenbrücke erblickt man nach einigen Metern die Heger-Sporthalle, verfolgt man diesen Weg weiter, erreicht man auch den Heger mit seinen Sportstätten und das Schwimmbad sowie die Grüne Lunge.
Die Mühlgrabenbrücke verbindet seit August 2000 die Innenstadt über einen direkten Zugang – identisch mit dem ursprünglichen alten Weg zur Fähre nach Gottesgnaden – mit dem Sandgarten. Hier lohnt sich eine Überfahrt, da es nur noch wenige Gierseilfähren in Deutschland gibt.
Fährzeiten ab 01.04.2008
Zeitzeuge eines Prämonstratenserklosters ist die noch vorhandene Hospitalkirche in Gottesgnaden, deren Besichtigung man mit einplanen sollte.
Anlässlich der 800 Jahrfeier des Ortsteils Schwarz wurde 2005 ein Stahlschnitt eingeweiht. Er zeigt die Dorfsilhouette, im Hintergrund ist ein Schwarzerde pflügender Bauer zu sehen. Die Schollen bilden mit den Schäfchenwolken am Himmel eine korrespondierende Einheit |
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