Calbe erhält Zuwendung des Bundes für Wirtschaftlichkeitslückenmodell - Investition in eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur gesichert

Pressemitteilung Nr. 23 vom 21. Mai 2025

Große Freude herrschte dieser Tage bei der Stadt Calbe (Saale). Grund dafür war der Posteingang eines Zuwendungsbescheides des vom Bund beauftragten Projektträgers Breitbandförderung (Los A), PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (PWC).  Im Rahmen der Förderung zur Unterstützung des Gigabitausbaus der Telekommunikationsnetze in der Bundesrepublik Deutschland (Gigabit-Richtlinie 2.0) erging der Bescheid über eine Zuwendung in abschließender Höhe von 1.497.432 Euro. Zusammen mit der bereits durch das Ministerium für Infrastruktur und Digitales Sachsen-Anhalt gemäß Gesetz über das Sondervermögen „Corona“ gewährten Kofinanzierung der Graue-Flecken-Förderung des Bundes zur Schaffung eines flächendeckenden Gigabitnetzes in der Stadt Calbe in Höhe von 998.288 Euro, stehen der Saalestadt somit rund 2,5 Millionen Euro für den geförderten Ausbau eines schnelles Datennetztes zur Verfügung.

„Damit ist der geförderte Ausbau eines schnelles Datennetztes in allen Ortslagen gesichert und garantiert, zusammen mit dem eigenwirtschaftlichen Ausbau der Deutschen Giganetz, den einhundertprozentigen Anschluss an Glasfaser für alle“, sagt Bürgermeister Sven Hause.

Der Stadtrat hat bereits im letzten Jahr den Vergabebeschluss gefasst, der allerdings noch unter dem Vorbehalt der abschließenden Bewilligung stand. Demnach ist östlich der Saale (Schwarz, Gottesgnaden, Trabitz, Norderney sowie einige Einzelstandorte) die MDDSL mit der Umsetzung beauftragt, während stadtseitig (z.B. Damaschkeplan, Zenser Teich, Wartenberg und einige Einzelstandorte) die Deutsche Giganetz die schnellen Netze errichtet.

Hause weiter: „Diese Investitionen stellen einen bedeutenden Meilenstein für die digitale Entwicklung der Stadt Calbe sowie ihrer Ortsteile dar und unterstreichen unser Engagement, eine moderne und zukunftssichere Infrastruktur für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen“.

Es folgen bereits in den nächsten Wochen weitere Abstimmungen und Absprachen mit den Auftragnehmern zur konkreten Umsetzung. Im nächsten Jahr soll das Netz zur Verfügung stehen. Um alle Herausforderungen ordnungsgemäß zu bewältigen, unterstützt das Beratungsunternehmen Aconium die Stadt Calbe.

Geplant sind zudem auch Informationsschreiben an die betroffenen Eigentümer der 210 Adresspunkte in den Gebieten des geförderten Ausbaus, für die letztendlich die Zuwendungen von Bund und Land gewährt werden. Die Stadt wird hierzu begleitend informieren.

Weitere Informationen unter: 

www.bmv.de