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Grundinstandsetzung Saalewehr Calbe weitestgehend abgeschlossen

Pressemitteilung Nr. 69 vom 19. Dezember 2018

Vertreter aller beteiligten Behörden sowie der bauausführenden Unternehmen wurden unter fachlicher Führung über die kurz vor der Fertigstellung stehende Baustelle des Saalewehres bei Calbe geführt.
Vertreter aller beteiligten Behörden sowie der bauausführenden Unternehmen wurden unter fachlicher Führung über die kurz vor der Fertigstellung stehende Baustelle des Saalewehres bei Calbe geführt.

Mit der letzten Betonage des Wehrkörpers im November 2018 und dem Rückbau der oberwasserseitigen Spundwand auf die endgültige Bauwerkshöhe im Dezember 2018 wurden im Rahmen der Grundinstandsetzung des Wehres Calbe bei Saale-Kilometer 20,1 der Wehrkörper erfolgreich fertiggestellt.  „Damit sind die Hauptleistungen des Bauvertrages umgesetzt. Um diesen Meilenstein und die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Involvierten gebührend zu würdigen, fand kürzlich eine entsprechende Zusammenkunft vor Ort mit allen am Bau Beteiligten statt“, sagte Tjark Hildebrandt, Amtsleiter des Wasserstraßen- und Schiffahrtsamtes (WSA) Magdeburg, im Rahmen der Veranstaltung.

Um die Grundinstandsetzung des Wehres vollständig abzuschließen, erfolgen aktuell und bei entsprechender Witterung voraussichtlich noch bis Ende Januar 2019 die Arbeiten zum Rückbau des temporären Fahrdammes sowie die Herstellung des Auslaufbereiches aus vergossenen

Wasserbausteinen. Das Bestandsbauwerk wurde nach dem verheerenden Hochwasser 2013  im Zuge der planmäßigen Bauwerksinspektion in die höchste Schadensklasse 4 eingestuft. Aufgrund dieser Feststellung machte sich die Grundinstandsetzung des Wehres erforderlich, welche mit dem ersten Rammschlag am 10. August 2017 begann. Um während der Bauausführung den Wasserabfluss der Saale aufrechtzuerhalten, erfolgt die Grundinstandsetzung in zwei Bauabschnitten entsprechend der Einteilung der beiden rund 72 Meter breiten Wehrfelder.

Das Bestandswehr war auf einem hölzernen Gerüst gelagert, welches vor allem im Unterwasser dazu neigte, unterspült zu werden und somit regelmäßig in Stand gesetzt werden musste. Im Zuge der Grundinstandsetzung wurde nun eine durchgehende Stahlbetonkonstruktion hergestellt, die im Ober- und im Unterwasser jeweils durch eine Stahlspundwand begrenzt wird. Während die oberwasserseitigen Spundwände vom schwimmenden Gerät (Ponton) aus eingebracht wurden, erfolgte das Einbringen der unterwasserseitigen Spundwände und die Andienung der Baustelle über einen Fahrdamm im Unterwasser. Bauzeitlich dienten diese Spundwände als Baugrubenspundwände, in deren Schutz die Wehrkrone und der Wehrrücken des Bestandswehres in Abschnitten abgebrochen und neu betoniert wurde.

Im Rahmen der Baumaßnahme wurden durch das beauftragte Bauunternehmen „Streicher Tief- und Ingenieurbau Jena GmbH & Co. KG“ neben dem Erdbau und der Installation einer Wasserhaltung rund 1.800 Kubikmeter Beton, 220 Tonnen Bewehrungsstahl sowie 2.000 Quadratmeter Spundwand fachgerecht verbaut. Alle Arbeiten erfolgten in enger Abstimmung mit den beiden Wasserkraftbetreibern an der Staustufe Calbe. Mit der Maßnahme werden nach endgültigem Abschluss letztendlich rund 2,8 Mio. Euro in den Erhalt der verkehrlichen Infrastruktur investiert.

„Dafür danke ich im Namen der Stadt Calbe allen an der Planung und Realisierung beteiligten Behörden und Unternehmen. Eng verbunden damit ist die Hoffnung, dass die Wehranlage, welche erstmals um 1870 fest erbaut wurde, nunmehr viele Jahrzehnte ihren Dienst leisten möge“, sagte Calbes Bürgermeister Sven Hause.

Er besichtigte unter fachlicher Führung mit Vertretern des WSA Magdeburg, der bauausführenden Unternehmen und Mitarbeitern der Stadt Calbe das beeindruckende grundsanierte Bauwerk.

 

Hintergrundinformationen

Die Staustufe Calbe besteht aus der Wehranlage, zwei Wasserkraftwerken, einer Fischaufstiegsanlage und der Schleuse Calbe. Die Wehranlage liegt in einer Saaleschleife bei Calbe bei Saale-Kilometer 20,1 und besteht aus einem beweglichen Wehr (Fischbauchklappe) mit einer Breite von rund 26 Meter und einem festen Streichwehr, welches mit zwei Aufsatzklappen ausgestattet ist und eine Breite von rund 145 Meter hat. Am westlichen Flussufer grenzt unmittelbar die Bebauung der Stadt Calbe an.

Die Wasserstandsregelung der Stauhaltung Calbe – Bernburg erfolgt durch das Überfallwehr und das Fischbauchklappenwehr und dient der Schifffahrt und der Wasserkraftnutzung. Das Überfallwehr wurde ca. 1870 errichtet. Zwischen 1938 und 1954 wurde das Wehr umgebaut und die Krone auf 55,50 mNHN erhöht. An die Wehrkrone schließt sich im Unterwasser ein 6,6 bis 8,7 Meter langer Überfallrücken an. Die zwei Wehrfelder haben eine lichte Breite von jeweils 72,79 Meter und werden durch einen 1,2 Meter breiten Mittelpfeiler getrennt. Der Antrieb der Wehrklappen erfolgt ölhydraulisch.

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