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Der Wartenberg |
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Der Wartenberg mit einer Höhe von 121 m gehört zu dem sich von Norden nach Süden hinziehenden Endmoränenzug westlich von Calbe, der als Trennlinie zwischen der Elbe-Saale-Aue im Breslau-Magdeburger Urstromtal im Osten und der flachwelligen mit Schwarzerde bedeckten Magdeburger Börde gilt.
Ursprünglich waren die Endmoränen alle mit Bäumen und Sträuchern bewachsen. Dazwischen waren Flächen mit Gräsern und Kräutern zu finden. Bis zum Fuße des Wartenberges waren im Laufe der Jahrhunderte von den Ackerbürgern in Calbe immer mehr Äcker angelegt worden. Weniger fruchtbare Böden beließ man als Wiesen. Durch Sand- und Kiesabbau am Ostabhang bildete sich bis 1900 eine stark zerfurchte Landschaft. Im Laufe der Jahre wurden die nicht mehr genutzten Gruben verfüllt, abgeflacht, mit Bäumen und Sträuchern begrünt und Spazierwege angelegt, so dass mit der Zeit die Wartenberg-Anlagen, die sich als geschlossenes Waldstück präsentieren, entstanden.
Eine alte Blockhütte, die dem Verfall preisgegeben war, wurde dank der ehrgeizigen Idee des ehemaligen Bürgermeisters Hans-Peter Zunder grundhaft saniert. Das einst als nordische Trinkhalle errichtete Bauwerk - und letzte der einstmals drei Blockhäuser - konnte aufgrund der großen Spendenbereitschaft für die Nachwelt erhalten werden. |
Spaziergänger finden hier ein Areal, welches Ruhe und Entspannung bietet. Der Wartenberg beherbergt einen Heimattiergarten mit verschiedenen Tierarten. Das Streichelgehege ist besonders bei Kindern sehr beliebt.
Ein Trimm-Dich-Pfad - beispielhaft in seiner Anlage - bietet ein vielseitiges Betätigungsfeld für sportliche Aktivitäten, ein attraktiver Kinderspielplatz lädt zum Toben ein. Für das leibliche Wohl sorgt eine Ausflugsgaststätte.
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Die Calbenser Bärenbolle |
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Der Wartenberg hat seit dem 30. 08. 2003 eine neue
Attraktion – die Calbenser Bärenbolle. In rekordverdächtiger Zeit von
nur 5 Monaten wurde der Traum von Stadtrat Oskar-Heinz Werner Realität,
einen Bärenzwinger in Form einer „Bolle“ (Zwiebel) zu errichten.
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Dank der Summe von insgesamt 33.000,00 € konnte dieses Gemeinschaftswerk entstehen. Die beiden Braunbären Jette und Peter fühlen sich auf jeden Fall sehr wohl in dem neuen Gehege.
Im Stadtgebiet weist ein Stahlschnitt - die verkleinerte Bärenbolle - den Weg zum Wartenberg
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Der Bismarck Turm |
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Eine Sehenswürdigkeit ist der Bismarck-Turm, der sich auf der höchsten Stelle - nämlich in einer Höhe von 121 Metern über dem Meeresspiegel erhebt.
Durch ein installiertes Fernglas kann man in 30 Metern Höhe einen
herrlichen Rundblick genießen
und bei klarer Sicht sogar den Brocken sehen. In den Wintermonaten ist der
Turm geschlossen. |
werden konnte. Am 09. Mai 2004 erfolgte die feierliche Übergabe der Gedenkhalle im 100jährigen Bismarckturm.
Diesen Turm in Miniaturausgabe findet man am Saaleufer in der Nähe des Verschönerungsweges Öffnungszeiten: Saisonbedingt öffnet der Bismarckturm auf dem Wartenberg am 01. Mai jeden Jahres. samstags 14.00 bis 17.00 Uhr Der Bismarckturm ist bis einschließlich 03. 10. eines jeden Jahres geöffnet. |
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Das Wotanstor |
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Seit Oktober 2001 gibt es wieder ein Wotanstor auf dem Wartenberg, errichtet am gleichen Standort, wo es einmal gestanden hat - am Ausgang der Wartenberganlage in Richtung des Weges zum Bismarckturm. Ein hölzernes Tor mit dem aus Holz geschnitzten Kopf des Germanengottes Wotan.
Bronzezeitliche Funde lassen darauf schließen, daß der Wartenberg für die dort siedelnden Germanen aufgrund seiner weit sichtbaren herausragenden Höhe ein Heiligtum und ein wichtiger Bestattungsort war. |
Wotan - Germanengott und Vater aller Götter und Menschen - wird als einäugiger Gott beschrieben, der gegen vorausschauendes Wissen um die Zukunft und die Erlangung übersinnlicher Fähigkeiten ein Auge verpfändet hat.
Auf Initiative Calbenser Handwerker und Gewerbetreibender und mit großem Engagement wurde der Wiederaufbau des Wotanstores realisiert. Der dazugehörige Wotanskopf wurde vom Calbenser Bildhauer Otto Plönnies aus Eichenholz geschnitzt. |
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