Ideenschmiede im Grünen: Studierende widmen sich dem künftigen Rolandpark
Pressemitteilung Nr. 22 vom 20. April 2026
Studierende der Fachhochschule waren kürzlich zu Gast in Calbe, um sich im Rahmen ihres Studiums intensiv mit der zukünftigen Gestaltung des künftigen Rolandparks auseinanderzusetzen. Jedes Jahr ist das Modul „Freiraumplanung“ fester Bestandteil der Hochschulausbildung angehender Landschaftsarchitektinnen und -architekten sowie Umweltplanerinnen und -planer. In diesem Jahr steht die Ideenfindung für die Weiterentwicklung des Rolandparks im Mittelpunkt.
Das Gelände, welches die Stadt im letzten Jahr erwarb, bietet großes Potenzial und stellt die Studierenden im 4. Semester zugleich vor eine anspruchsvolle Aufgabe. Gerade diese Herausforderung war für Dr.-Ing. Heseler-Lülff ausschlaggebend, das Projekt zu begleiten und zu unterstützen. Vorangegangen waren ausführliche Abstimmungen mit Bürgermeister Sven Hause und Fachdienstleiterin Katrin Müller.
Um die komplexen Fragestellungen systematisch zu bearbeiten, haben die Studierenden Arbeitsgruppen gebildet. Diese widmen sich unter anderem der Analyse der Verkehrsanbindung, der Grün- und Baustrukturen sowie den Zielgruppen, die das zu entwickelnde Areal künftig nutzen. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Untersuchung der Vegetation sowie der Analyse bestehender Kartierungen und alter Baupläne, welche durch die Stadt bereitgestellt wurden.
Bürgermeister Sven Hause, der die Studentengruppe vor Ort am hohen Saaleufer begrüßte und eingangs in die Historie und Gegenwart des Objektes einführte, ist positiv beeindruckt von den studentischen Aktivitäten: „Für uns ist es sehr wertvoll, externe Perspektiven einzubeziehen. Die Studierenden bringen neue Ideen ein und hinterfragen bestehende Strukturen - das gibt gute Impulse für die Weiterentwicklung des geplanten Rolandparks.“
Ziel des Projekts ist es, fundierte und kreative Ansätze für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Gestaltung des zu gestaltenden Geländes zu entwickeln. Die Ergebnisse sollen im weiteren Verlauf des Moduls präsentiert werden und können als Impulse für die zukünftige Entwicklung des Rolandparks dienen.