Calbe erhält bis zu 3,9 Millionen Euro Fördermittel für Umgestaltung der Barbyer Straße und Salzer Straße

Pressemitteilung Nr. 40 vom 20. Juli 2026

Große Freude herrschte dieser Tage bei der Stadt Calbe (Saale). Grund dafür war die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung einer nachhaltigen, multimodalen Mobilität in den Städten und ihrem Pendlerraum im Rahmen des EFRE/JTF Programms 2021-2027 des Landes Sachsen-Anhalt über bis zu 3,9 Millionen Euro.

„Ich bin sehr dankbar für die Gewährung dieser Zuwendungen und dem fruchtbaren Austausch im Vorfeld mit dem Richtliniengeber. Hier zeigt sich, dass gemeinsam an einem Strang gezogen wird, um über eine multimodale Umgestaltung die Infrastrukturverhältnisse in Calbe spürbar zu verbessern“, sagte Bürgermeister Sven Hause. Immer wieder hatte das Stadtoberhaupt auf gute Gespräche mit dem Land verwiesen, aber stets auf den Vorbehalt der eines Förderbescheides hingewiesen.

Bereits seit fast zehn Jahren arbeitet die Stadt Calbe mit der Landesstraßenbaubehörde und weiteren Beteiligten intensiv an den Vorbereitungen einer Sanierung des innerörtlichen Abschnittes der Landesstraße L68. Die Rede ist von einer grundhaften Sanierung der knapp 1,4 km Straßen- und Nebenanlagen im Abschnitt Barbyer Straße und Salzer Straße für rund 12 Millionen Euro.

Hier soll ab Ende August 2026 das Baugeschehen aufgenommen und in mehreren Abschnitten umgesetzt werden. Die Stadt Calbe wird im Rahmen der bereits Ende 2024 in einer so genannten Ortsdurchfahrtsvereinbarung festgelegten inhaltlichen und finanziellen Umfänge an der Gemeinschaftsmaßnahme mit der Landesstraßenbaubehörde, dem Abwasserzweckverband und dem Wasserzweckverband beteiligt. Neben den rund 3,9 Millionen Euro Fördermitteln der EU und des Landes bringt die Saalestadt noch einmal rund 900.000 Euro aus dem Stadtsäckel auf.

Hause weiter: „Ich darf deshalb bereits jetzt in Aussicht stellen, dass der gesamte Straßenverlauf, seine Nebenanlagen als auch insbesondere der multimodale Knotenpunkt im Ortseingangsbereich vor dem Ärztehaus nach Fertigstellung einen völlig neuen und modernen Eindruck vermitteln werden.“ Fahrradschutzstreifen, neue Gehwege, barrierefreie Querungsstellen sowie moderne Parkräume und Zugänge zum ÖPNV sollen künftig allen Verkehrsteilnehmer gute und sichere Bedingungen bieten.

In Kürze werden weitere Details zu den zeitlichen und baulichen Planungen veröffentlicht. „Bereits jetzt bitte ich jedoch alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Nachsicht, dass diese umfangreichen Eingriffe mit spürbaren Verkehrseinschränkungen verbunden sein werden. Um diese so gering wie möglich zu halten, wird in vier Abschnitten gebaut“, weist Bürgermeister Sven Hause auf die zu erwartenden Begleiterscheinungen eines solches Großprojektes hin. Details werden im Rahmen einer Bauanlaufberatung mit der federführenden Landesstraßenbaubehörde näher erörtert und öffentlich mitgeteilt.

20.07.2026